Elend, unbeschreibbar?
Beinahe kommen mir Tränen vor Wut, als ich die glücklichen tanzenden Kinder sehen, die einen Reigen aufführen für uns, die Besucher ihres Kindergartens. Aber draußen, draußen regiert die Tristesse total.

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Beinahe kommen mir Tränen vor Wut, als ich die glücklichen tanzenden Kinder sehen, die einen Reigen aufführen für uns, die Besucher ihres Kindergartens. Aber draußen, draußen regiert die Tristesse total.

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Im einem verregneten Mai radle ich mit einer Touristengruppe der besonderen Art durch die Ostslowakei: Wir schauen uns das Leben der hier ansässigen Roma an. Dabei bestätigen sich meine Vorteile – gegenüber deutscher Sozialromantik. Roma hingegen können so normal sein, dass sie auch Hausbesitzer in Korschenbroich im Rheinland sein könnten.
Ende Januar fand in den heiligen Hallen der EU-Kommission eine Aufwärmveranstaltung für die Europäische Bürgerinitiative statt. Bald können eine Million Bürger fordern, dass ein EU-Gesetz erlassen wird – Starttermin ist ausgerechnet der 1. April. Für mich und viele andere Menschen in der europäischen Demokratiebewegungen enden damit über neun Jahre Einsatz für dieses Instrument. Zeit für neue Ziele.
Am 11. Februar 2012 war ein weltweiter Aktionstag gegen ein Handelsabkommen mit Namen ACTA. In Dortmund kamen 2.300 Teilnehmer zusammen, die über die sich abzeichnende Zensur des Internets wütend waren.
Ich stehe in einer Reihe mit vier anderen Improspielern im Probenraum. Etwas durchgefroren habe ich mal wacker direkt für die erste Übung nach der Mittagspause gemeldet. Der Plan geht auf: Am Ende bin ich warm – und ich lerne etwas über Entscheidungen.
Alljährlich im September trifft sich in Köln die Online-Branche auf einer Messe namens DM-Expo: Das DM steht für Digitales Marketing. Zwei Vertreter des Fachs haben einen sehr spannenden Vortrag gehalten. Hier wurde in lockerer Art viel Wissen über Facebook und Google vermittelt. Und unversehens zum Nachdenken über die zunehmende Machtkonzentration im Internet eingeladen.
Das Internet macht es möglich: Wenn Sie ein Land entdecken wollen, dann öffnen Sie Ihnen nun viele Türen. Dabei können Sie Menschen kennenlernen, neue Erfahrungen machen und obendrein Geld sparen. Und, falls Sie es mögen, können Sie Ihre Gastgeberqualitäten beweisen.
… sehr schön, bestätige ich als überzeugtes Couchsurfing-Mitglied gerne. Hier noch der Link: http://www.couchsurfing.org. Im Moment tobt dort eine weltweite Debatte über die Kommerzialisierung des Projekts. Sieht nicht gut aus, viele springen ab. Es entstehen neue, ähnliche Plattformen, die weiterhin als Non-Profit-Initiativen laufen. Anderseits bleibt die Frage: Warum sollen Leute mit einer guten Idee nicht auch Geld verdienen dürfen?
Mein Eindruck in letzter Zeit ist auch, dass weniger Anfragen kommen. Ich verstehe auch nicht, warum eine “Kommerzialisierung” ein Problem darstellt. Auch im “Non-Profit”-Bereich werden Leute bezahlt. Das Problem der CS-Bestreiber bestand auch darin, dass die Finanzbehörde in den USA das Projekt nicht als gemeinnützig eingestuft hat. Ansonsten ist jedem die Nutzung einer Webseite freigestellt.
Reblogged this on … Weltenbilder und andere Eindrücke und kommentierte:
Tipp: Couchsurfing
Jüngst haben die Dänen die Schlagbäume aus den Museen geholt – das zeigt: Die europäische Einigung ist in Gefahr. Ihren guten Ruf hat sie schon lange verloren; einen großen Anteil daran haben die Entscheider in Regierungen, Parlamenten und Mammutbehörden. Anstatt endlich die europäischen Bürgerinnen und Bürger an Zukunftsentscheidungen zu beteiligen, haben sie sich in ihrer Routine verschanzt.
Das soll Kunst sein? Ein typischer Osterhase – nur halt aus Gold. Daneben befinden sich noch ein paar Juwelen. Der Anblick des in Stuttgart hinter Panzerglas aufbewahrte Kunstwerks von Joseph Beuys ist enttäuschend. Aber wer den Prozess dazu kennt, der wird meine Faszination dafür verstehen.
Lieber Ronald, das ist ein wunderbarer Aufsatz! Wie fein Du die Dinge wahrnimmst gefällt mir. Andrea
„Die Menschen spenden trotz Fundraising.“ Das ist ein provokanter Satz aus der Eröffnungsrede einer Veranstaltung, zu der sich am 17. Februar rund 200 Teilnehmer an der Universität Duisburg eingefunden haben. Die meisten davon arbeiten im Bereich der Spendengewinnung. Die heißt neudeutsch Fundraising. Die höchsten Weihen in diesem Arbeitsbereich hat derjenige, der den Abschluss der Fundraising-Akademie hat. Dort ist Fritz-Rüdiger Volz einer der Professoren. Aus seinem Munde stammt der eingangs zitierte Satz. Er muss es wissen.
Robert B. Fishman 10:10 am 27. Mai 2012 Permalink |
Lieber Ronald,
sehr treffend finde ich Deine Beschreibungen. meine Eindrücke sind ebenso, habe gar nichts mehr hinzuzufügen. Bin immer noch auch sprachlos nach den Erfahrungen, die wir in der Slowakei gemacht haben….